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Heile die Wunden deiner Kindheit

 

Heile die Wunden deiner Kindheit

Wie emotionale Verletzungen in unserer Kindheit unsere Beziehungen beeinflussen

Permanente Selbstzweifel, Sorgen und Ängste sind oft das Ergebnis unerfüllter Kindheitsbedürfnisse. Einige dieser seelischen Wunden begleiten uns schon so lange, dass wir nicht einmal merken, dass sie Teil unseres täglichen Lebens sind.

Viele von uns tragen diese Wunden der Kindheit in sich. Vielleicht suchst du dir immer wieder toxische Partner, wenn die Mutterliebe fehlte. Oder du hast Verlustängste entwickelt, weil du oft in deinem Kinderbett nachts aufgewacht bist und keiner dein Weinen gehört hat, vielleicht wurdest du in der Schule gemobbt oder du wurdest von jemandem belogen, dem du vertraut hast und hast jetzt Angst jemanden an dich heranzulassen. 

Wenn wir in jungen Jahren verletzt werden, können wir den Schmerz nicht gut ertragen. Also ist es nur menschlich, ihm zu widerstehen, ihn tief in unserem Innern einzuschließen, damit wir ihn nicht spüren müssen. Dies ist der Zeitpunkt, an dem wir mit uns selbst nicht so richtig in Verbindung sind, wenn wir anfangen, als Bruchteil unseres wahren Selbst zu agieren.

Später im Leben werden diese alten Wunden häufig reaktiviert, besonders, wenn wir uns verlieben und einen neuen Menschen nah an uns heranlassen. Kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen uns und dieser Person, fangen die Wunden der Kindheit wieder an zu schmerzen. Streiten wir oder zieht unser Gegenüber sich zurück, schenkt anderen Menschen mehr Aufmerksamkeit, sagt kränkende Dinge, missversteht uns oder belügt uns sogar, tritt oft ein lang verdrängter Schmerz an die Oberfläche.

Wir denken dann, dass wir auf die gegenwärtige Situation reagieren. In Wahrheit ist jedoch oft eine alte, nicht verheilte seelische Verletzung der Grund für unsere Gefühle und unser Verhalten. Diese emotionalen Trigger wecken vergangene Traumata und beeinflussen unsere Bewertung und Verhalten in neuen Situationen.

einsame junge frau

Wie du lernen kannst, mit deinen Wunden aus der Kindheit umzugehen:

  1. Beobachte dich selbst genau und erkenne die Auslöser (Trigger), die deine alten Wunden aufreißen lassen. Versuch zu verstehen, wie sich diese Wunden auf deine Gegenwart auswirken.
  2. Erkenne deine negativen Glaubenssätze und löse diese auf. Gerne helfe ich dir dabei. Buche hier dein kostenfreies Erstgespräch für ein Glaubenssatz-Coaching. 
  3. Praktiziere täglich Selbstfürsorge und Selbstliebe.
  4. Achte auf deine Bedürfnisse und lerne, Grenzen zu setzen.
  5. Übe dich in Achtsamkeit. Achtsam sein heißt, den gegenwärtigen Moment bewusst und bewertungsfrei wahrzunehmen.
  6. Analysiere die Verhaltensmuster deiner Vergangenheit. Mache dir bewusst, was du in deinem Leben willst – und was nicht.
  7. Arbeite daran, negative Überzeugungen positiv umzuformulieren (z. B. „Ich bin nicht liebenswert“ zu „Ich verdiene Liebe und habe viel zu geben“).
  8. Sei während des Heilungsprozesses geduldig und gehe fürsorglich mit dir um. Heilung dauert ihre Zeit und verläuft nur selten ohne Rückschläge.

Heile dein inneres Kind:

  1. Coaching für mehr Selbstliebe. Selbstwert und Selbstliebe kann man lernen. Wenn du eine tiefere Bindung zu dir selbst herstellst und dir deines eigenen Wertes bewusst bist, wirst du auch tiefere Verbindungen zu anderen Menschen haben können. Dies kann jedoch nur geschehen, wenn du aufhörst, im Außen nach Sicherheit und Bestätigung zu suchen. 
  2. Innere Stabilität durch die Natur. Atme die frische Luft, spüre Gras, Moos, Erde, halte dich so oft wie möglich in der Natur auf. Du wirst feststellen, dass du nicht so allein bist, wie du dich vielleicht häufig fühlst. Du bist Teil eines großen Ganzen und alles ist miteinander verbunden.
  3. Wir sind alle miteinander verbunden. Indem du erkennst, dass wir alle eins, alle miteinander verbunden sind, kannst du begreifen, dass deine Angst, verlassen zu werden, Ausdruck des Egos ist. Dein authentisches Selbst weiß, dass es so etwas wie Trennung eigentlich nicht gibt. 
  4. Finde deinen eigenen Weg, um Stress abzubauen. Es gibt viele Wege, sich zu entspannen: Yoga, Meditation, Musik, Bewegung in der Natur, Atemübungen, Achtsamkeit – finde heraus, was sich beruhigend auf dein Nervensystem auswirkt und dir hilft, dich zu entspannen.
  5. Stelle dich deinen Gefühlen – auch den „negativen“. Wir bewerten Gefühle gern als „positiv“ oder „negativ“. Dabei sind Gefühle vor allem eins: da. Wir spüren sie, sie haben Einfluss auf unser Denken und Handeln. Deine Gefühle kleinzureden und sie zu ignorieren wird am Ende nur dazu führen, dass sie umso stärker an deine Tür klopfen.

Zuversicht, Gelassenheit, Selbstbewusstsein und innere Stärke lassen sich trainieren. Schreib mir und ich helfe dir gern. Ich arbeite ganzheitlich und lösungsorientiert – damit deine emotionalen Wunden heilen und dein Leben wieder glücklicher wird.